Staying Organized - Mein A6 Bullet Journal

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Man kann nicht alles im Leben planen und das sollte man auch nicht. Aber es gibt manchmal Termine oder Notizen, die man sich lieber aufschreibt, egal ob analog auf Papier oder im Smartphone. Heute möchte ich euch zeigen, wie ich mich "organisiere". Man kann nicht behaupten, dass ich viele Termine habe geschweige denn ein stressiges Leben sodass alles genau aufschrieben werden muss. Aber manchmal kann es motivierend sein, wenn man selbst kleinste To Do's am Ende des Tages wegstreichen kann.

Alte Leser werden sicher noch wissen, dass ich eine Zeit lang unter den "Filofaxern" war, doch ich muss gestehen, so schön sie auch sind, sie waren mir einfach immer zu groß und klobig. Wie gesagt gibt es nicht viele Termine und täglich irgendwelche Listen mit mir rumzutragen die ich unterwegs nicht brauche - das ist überflüssig. Daher entschied ich mich für ein Leuchtturm1917 Notizbuch in der Größe A6 (Softcover) - für mich die perfekte Größe für unterwegs, denn es soll einfach nur praktisch sein. Und daher ist auch der Inhalt meines Begleiters minimalistisch und einfach gehalten. Listen und Co. kommen in mein A5 Leuchtturm, den ich euch bei Gelegenheit auch noch gerne zeigen möchte.

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Wie in jedem Bullet Journal startet man mit dem Inhaltsverzeichnis. Dieses ist glücklicherweise in den Leuchtturm Notizbüchern schon enthalten, genau wie die durchnummerierten Seiten. Das erspart einiges an Arbeit. In das Inhaltsverzeichnis trage ich jedoch nicht alles ein so z.B. meine Kalkulationen wo ich meine Ausgaben für den kommenden Monat notiere sowie die Dinge, die ich mit der Karte zahle. Sobald diese dann vom Konto abgehen werden Sie durchgestrichen. 

Auf der Seite 6 "Diabetes" habe ich einfach eine kurze Übersicht über das Insulin, welches ich nutze sowie die Einheiten, die ich spritzen muss. Zudem habe ich meine Korrekturwerte aufgelistet und auch meine Hba1c-Werte vermerke ich hier. Dem ein oder anderen wird dies jetzt sicher nichts sagen - aber diese Seite dient einfach als Info und Übersicht.

Man wohnt zwar in Berlin, doch es gibt so viele Orte, die mein Freund und ich noch nicht gesehen haben bzw. noch besuchen wollen. Daher gibt es eine kleine "Berlin To Do List".

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Weiter geht es mit den sehr minimalistisch gehaltenen Monatsübersichten. Im oberen Bereich gibt es die Übersicht und darunter ist genug Platz für wichtige Termin, Geburtstage oder Ereignisse. Den Tag markiere ich in der Übersicht grau.

Zusätzlich habe ich eine Master To Do List. In dieser schreibe ich Dinge ein, die erledigt werden müssen aber noch keinen festen Termin haben. So kann ich hier immer wieder einen Blick reinwerfen und planen.

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Die Wochenübersicht kann, je nachdem ob ich mir To Do's oder Infos für einen Tag aufschreibe oder nicht, unterschiedlich aussehen. Mein "Key" ist eigentlich ganz einfach - To Do's bekommen einen kleinen Punkt vorangestellt, wenn dieser erledigt ist wird es ein X. Ein Termin ist mit einem Dreieck gekennzeichnet, wurde dieser wahrgenommen wird er ausgemalt. Ist eine Sache irrelevant so wird sie gestrichen. Notizen markieren ich meist mit einem Bindestrich. Mehr brauche ich nicht. 

Für viele wird es sicher sehr unspektakulär sein, doch für mich reicht genau dies als täglichen Begleiter, da ich wie schon am Anfang des Posts gesagt habe, dass ich ungern irrelevante Listen oder Dinge mit mir rumtragen möchte. Dafür habe ich ein Buch, welches ich getrost zu Haus lassen kann. Auch das Dekorieren wie es damals bei Filofax üblich war, mache ich so nicht mehr, denn mir gefällt das minimalistische mehr.

Ich hoffe dieser kleine Post hat euch gefallen. Lasst mich gerne in den Kommentaren wissen, wie ihr euch organisiert. Nutzt Ihr Notizbücher oder zählt ihr doch lieber auf die Smartphone/Online Variante?